Flora/Fauna


Gelbaugenpinguin

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Die folgende Bilderauswahl soll einen kleinen Überblick über die Tier- und Planzenwelt geben,
die sich isoliert durch die frühzeitige Trennung Neuseelands von Gondwana entwickelt hat:

 

Seltsame Vögel sind die Kiwis . Ihre Flugunfähigkeit hat dazu geführt, daß sie leichte Beute für Katzen und Hunde wurden und nun vom Aussterben bedroht sind. Leider kann man sie nicht fotografieren, weil sie nachtaktiv sind. Wer Kiwis beobachten will kann dies in den Kiwi-Häusern tun, wo am Tage das Licht gedämpft ist und die Nacht simuliert wird. Man kann aber auch an einer geführten Nachtwanderung, die in einigen Nationalparks angeboten wird, teilnehmen.
Der Kea ist ein Bergpapagei, der auf derSüdinsel in den Neuseeländischen Alpen lebt. Er sucht mitunter die Nähe des Menschen weil er dort leichter an Nahrung kommt. Die Tiere sind recht frech und knabbern auch schon mal die Scheibengummis der Autos an.
 Im Jahr 1948 wurden im unzugänglichen Fjordland der Südinsel ein Vogel entdeckt, von dem man glaubte er sei ausgestorben, die South-Island Takahe . Eine Zählung ergab, daß ca. 70 Tiere dieser flugunfähigen Rallen-Art überlebt haben, nachdem um 1890 letztmalig eine Takahe beobachtet wurde. verschiedene Schutzprogramme haben dazu geführt, daß es mittlerweile wieder ca. 200 Vögel gibt. Zum Schutz vor Feinden wurden einige Takahes auf raubtierfreien Inseln ausgesetzt.
 Mit der Takahe verwandt ist der Pukeko . Im Gegensatz zur Takahe kann er fliegen, wenn auch nicht besonders gut. Er ist aber nicht vom Aussterben bedroht und öfters anzutreffen. Der Pukeko ist kein gebürtiger Neuseeländer. Man vermutet, daß er mit den Maoris nach Neuseeland kam.
 Die Wekas sind wie die Takahe flugunfähig. Durch die Schutzprogramme der letzten Jahre hat sich ihre Zahl wieder erhöht. Sie leben z.B. auf Stewart Island und auf der Südinseln in den Malborough Sounds. Sie sind sehr neugierig und haben keine Scheu vor dem Menschen.
 Tui heißt eine beliebte Biersorte auf Neuseeland. Der Name stammt vom gleichnamigen Vogel, der mit unseren Amseln vergleichbar ist. Allerdings besitzt er zwei Stimmkehlen,so daß er gleichzeitig zwei unterschiedliche Melodien pfeifen kann.
 Wetas sind nachtaktive Insekten, die bis zu 10 cm groß werden können. Tagsüber vestecken sie sich in Baumritzen. Trotz ihrer furcht- einflößenden Größe sind sie völlig harmlos.
 Besonders ungewöhnlich für Europäer sind die riesigen Baumfarne, die dort anzutreffen sind wo der Mensch die Natur nicht in Weideland verwandelt hat. Sie erreichen Höhen bis ca. 5 m. In den noch vorhandenen Urwäldern gibt es noch einige Kauribäume, deren gerade gewachsenen Stämme früher für Schiffsmasten abgeholzt wurden.
 Als Weihnachtsbaum Neuseelands wird der Pohutukawa bezeichnet, weil dieser Baum genau zur Weihnachtszeit in voller roter Blüte steht.
 Auf der Otago Peninsula vor Dunedin gibt es eine Kolonie der Königsalbatrosse . Mit einer Spannweite von bis zu 3 m sind diese imposanten Vögel in der Lage weite Strecken zurückzulegen. Sie verbringen fast ihr ganzes Leben auf dem Meer bzw. in der Luft und kehren nur zur Paarungszeit an Land zurück. Mit ihrem Schnabel können sie Salzwasser trinken, da die besondere From die Ausscheidung des Salzes ermöglicht. Es wurde nachgewiesen, daß die Vögel im Laufe ihres Lebens die Erde mehrfach umrunden.
 Vor der Küste Christchurchs leben die kleinesten Delfine, dieHector-Delfine . Man erkennt sie an der dunklen runden Rückenflosse.
Vor Kaikoura endet eine tiefe Meeresrinne. Die von Norden eintreffende Meeresströmung drückt das Plankton, Tintenfische und andere kleine Tiere an die Meeresoberfläche. Dieses reichhaltige Nahrungs- angebot lockt ganzjährig Wale und Delfine an. Besonders Pottwale können häufig beobachtet werden.
 Pelzrobben leben an allen Küsten. Sie sind wieder recht häufig, nachdem sie durch die Robbenjagd fast ausgerottet waren.